Gutes Ultrabook – Zenbook UX310UA im Test

Meine ersten Schritte im großen und mir bis dahin weitgehend unbekannten Universum der „Personal Computer“ begann mit einem EeePC, an dem so ziemlich alles grausam war. Asus hatte mit diesem Modell der Notebook-Reihe nicht nur das seltene Kunststück vollbracht, einen kleinen Laptop klobig aussehen zu lassen, sondern auch nicht sonderlich viel Wert auf die Verarbeitungsqualität gelegt. Tastatur, Trackpad und Bildschirm schienen wahlweise aus dem letzten Jahrtausend oder von der technischen Resterampe zu stammen; die im Inneren verbaute Hardware schaffte es mit Müh und Not, dass installierte Betriebssystem halbwegs flüssig darzustellen. Bei allem, was darüber hinaus ging, geriet das Gerät an seine Grenzen, was den Slogan „Easy, Excellent, Exciting“ wie Ironie klingen ließ.

Trotzdem entstanden meine ersten Artikel für die Schülerzeitung meiner Schule, die ich im Übrigen als Entwurf im Mail-Programm schrieb, auf diesem Stück Hardware. Dass ich überhaupt in der Lage war, die verbaute Tastatur länger als fünf Minuten zu benutzen, lag sicher zu einem großen Teil daran, dass ich bis dahin nicht allzu viel Erfahrungen mit guten Keyboards gemacht hatte.

Das MacBook Air – ein Auspack-Erlebnis

Das MacBook Air stellte gegenüber dem EeePC in jeder Hinsicht ein Upgrade dar.

Das sollte sich im Oktober 2012 ändern. Durch zusammengespartes Taschen-, Geburtstags- und Weihnachtsgeld und großzügige Unterstützung durch Eltern und Großeltern konnte ich mir endlich meinen ersten eigenen Laptop anschaffen. (Den EeePC hatte ich mir zu allem Überfluss auch noch mit meinem Bruder teilen müssen) Es war ein 11‘‘ großes wiederaufbereitetes MacBook Air aus dem Vorjahr, das mich in der niedrigsten Ausstattungsstufe rund 1000 Euro kostete. Es sollte einer der besten Investitionen in ein technisches Gerät werden, die ich bis zu diesem Zeitpunkt getätigt hatte.

Schon das Auspacken war ein Erlebnis. Mit dem minimalistischen, aber dennoch beeindruckenden Verpackungsdesign schien Apple allen zeigen zu wollen, dass ihre Produkte das Label „Premium“ mehr als verdient hätten. Ich musste das Gerät nicht einmal anschalten, um meine Begeisterung noch weiter zu steigern. Das aus heutiger Sicht fast schon veraltet wirkende Erscheinungsbild mit dicken Bildschirmrändern und einer Auflösung, die nicht einmal Full-HD erreichte, war 2012 mehr als annehmbar.

Mit dem hochwertigen Aluminiumgehäuse und der guten Verarbeitungsqualität war es Apple erfolgreich gelungen, die unbestreitbar vorhandenen Schwachpunkte geschickt zu überspielen. Auch die Software verschob meinen Ersteindruck ins Positive: Das damals noch OS X genannte Betriebssystem war ein signifikantes Upgrade gegenüber Windows XP, das ich bisher vornehmlich genutzt hatte. Die kostenlos zu ladende iLife und iWork Software lud nicht nur zum Arbeiten, sondern auch zum kreativen Ausprobieren ein.

Und dann gab es da noch die Tastatur, die sich einfach großartig anfühlte. Sie war die beste, auf der meine Finger bis dahin je hatten Platz nehmen dürfen. Das Schreibgefühl schien Apple genau für meine Ansprüche designt zu haben. Tippen fühlte sich nicht nur gut an – es machte sogar Spaß. Neben zwei umfangreicheren Arbeiten und diversen digitalen Lernzetteln für die Schule entstanden alle Artikel fürs PXLMAG und die ersten Beiträge für diesen Blog auf dem Keyboard des MacBook Air. Auch für leichte Fotobearbeitung ließ sich das MacBook Air vor allem in der Anfangszeit gut nutzen.

Die Fassade bröckelt

Doch mit er Zeit begann die glänzende Fassade zu bröckeln und hervor kamen die Schwachpunkte, die in den Jahren zuvor entweder noch nicht da gewesen waren oder von mir schlicht ignoriert wurden. Plötzlich geriet mein Gerät schon an seine Grenzen, sobald mehr als drei Browser-Tabs geöffnet waren. Livestreams liefen nur an guten Tagen ruckelfrei und ließen die Lüfter des kleinen Geräts auf Hochtouren laufen. Vor allem im Sommer wurde der Laptop schnell unangenehm warm. Das von riesigen Rändern umrahmte Display mit einer Auflösung von 1440×900 Pixeln wirkte aus der Zeit gefallen. Hin und wieder versagte sogar das komplette System seinen Dienst, was in Abstürzen, verlorenem Fortschritt und einer gewissen Portion an Frust mündete. Auch der Akku blieb von Erscheinungen des Alterns nicht verschont: Mehr als ein paar Stunden kam das MacBook gegen Ende nicht mehr ohne Ladekabel aus.

Selbst meine geliebte Tastatur hielt den täglichen Anforderungen irgendwann nicht mehr stand. Die E-Taste (die man im Deutschen dummerweise recht häufig braucht) wurde erst immer lockerer, um sich schließlich komplett zu lösen. Regelmäßig sprang sie nach einem etwas zu energischen Anschlag aus ihrem eigentlich vorgesehenen Platz und musste wieder hineingedrückt werden. Dass dies dem Schreibfluss nicht unbedingt zuträglich war, brauche ich wohl nicht zu erklären. Ein neuer Laptop musste her.

Das Air ist tot – Es lebe das Air?

Doch die Suche nach einem Nachfolger für das MacBook Air gestaltete sich schwieriger als gedacht. Zuerst schaute ich mich unter den aktuellen Apple-Lapops um, wurde aber nicht wirklich fündig. Jedes Gerät wirkte interessant, hatte aber mindestens einen großen Haken. Meist war es der Preis. Sowohl das 12‘‘ MacBook ohne Namenszusatz als auch die aktuelle Pro-Reihe sahen verlockend aus, übersteigen aber das, was ich für einen Laptop ausgeben wollte, bei weitem. Selbst ein wiederaufbereitetes MacBook Pro aus dem Jahr 2015 schied aufgrund dieses Fakts aus: Mindestens 1300 Euro für zwei Jahre alte Hardware erschien mir eindeutig zu viel.

Nur ein einziges Apple-Produkte hatte die allein auf dem Preis beruhende Vorauswahl überstanden: Das MacBook Air, das zu meiner Überraschung auch 2017 noch fabrikneu zu haben ist. Ein wirkliches Upgrade hatte die Reihe allerdings schon seit Jahren nicht mehr erhalten. Für fast 1100 Euro gab es einen Intel Core i5 Prozessor der fünften Generation, acht Gigabyte Arbeitsspeicher und 128 Gigabyte Flash-Speicher. Jede höhere Austattungsstufe ließ sich Apple teuer bezahlen. Mit einem i7 und 512 Gigabyte Speicher hätte das MacBook Air sogar satte 1700 Euro gekostet. Diese Spezifikationen gab es anderswo deutlich günstiger. Doch dafür musste ich zurück auf die andere Seite des Zaunes – zurück in die Windows-Welt, die ich Jahre zuvor mit einem gewissen Maß an Erleichterung verlassen hatte.

Während meiner Abwesenheit schienen sich Software und die dazu angebotene Hardware deutlich verbessert zu haben. Windows 10 wirkte wie die bisher beste Windows-Version und wurde von Acer, HP, Dell, Asus und all den anderen Herstellern mit leistungsstarker Hardware kombiniert. Auch das Äußere wirkte endlich so hochwertig, wie es das Preisschild vermuten ließ. Nachdem ich vom HP Envy bis zum Dell XPS 13 viele Alternativen genauer angesehen hatte, landete ich schließlich beim ZenBook UX310UA von Asus. Zumindest die Hälfte des Produktnamens war also gleich geblieben. Und auch beim Rest zeigten sich einige Parallelen.

Ein Windows-MacBook – zumindest von Außen

Schon die Verpackung zeigt, dass Asus sein ZenBook als Alternative zu Apples MacBook positionieren möchte. Die gesamte Vorderseite wird von einem Foto eingenommen, das so auch von der Produktseite eines MacBooks stammen könnte. Aus einem vorteilhaften Winkel aufgenommen lässt es den Laptop wesentlich schmaler erscheinen, als er eigentlich ist. Wirklich dramatisch ist diese Marketing-Lüge allerdings nicht, ermöglicht sie doch eine ordentliche Akkulaufzeit. Doch dazu später mehr.

Das Design orientiert sich am Vorbild aus Cupertino: Es gibt viel Aluminium, scharfe Kanten, abgerundete Ecken und ein nach hinten immer höher werdendes Gehäuse.Auch das vergleichsweise geringe Gewicht und die schmalen Maße erinnern an ein MacBook. Und das ist sicher nichts schelchtes. Was auf den ersten Blick wie Produkt von der Präzision eines Schweizer Uhrwerks wirkt, lässt bei genauerem Hinsehen ein paar kleinere Kompromisse zum Vorschein kommen. Der in typsicher Asus-Manier veredelte Display-Deckel sieht zwar stylisch aus, gibt aber bereits bei leichtem Druck etwas nach. Natürlich ist dies kein Ausschlusskriterium für einen modernen Laptop, schmälert aber den Gesamteindruck des Produktes allerdings etwas.

Das Display überzeugt

Das Full-HD Display kann überzeugen.

Auch das schwarze Plastik der Displayränder will nicht so recht zum Aluminium passen, das den Rest des Laptops ausmacht. Zudem kommt der Rand relativ dick daher. In dieser Hinsicht wirkt der großzügig umrahmte Bildschirm verglichen mit der Konkurrenz fast ein wenig aus der Zeit gefallen. Abgesehen davon überzeugt das verbaute Display in vielerlei Hinsicht. Mein Zenbook ist mit einem 13 Zoll großen Bildschirm ausgestattet, der über eine Auflösung von 1920×1080 Pixeln verfügt. In meinen Augen reicht die Full-HD-Auflösung angesichts der Größe des Displays vollkommen aus. Natürlich lassen sich bei genauerem Hinsehen einzelne Pixel ausmachen. Da man aber bei einem Laptop naturgemäß mit größerem Abstand auf das Display blickt, stört dies bei der alltäglichen Nutzung kaum.

Die Kombination aus hoher maximaler Helligkeit und einer matten Oberfläche sorgt dafür, dass sich das Display auch in helleren Umgebungen gut ablesen lässt – Ein häufig unterschätztes Kriterium, wenn es um die Bewertung eines solchen Panels geht. Denn was nützen die guten technischen Spezifikationen, wenn man schon in einem hellen Café nichts mehr erkennen kann? Auch die Blickwinkel können überzeugen. Selbst aus steileren Winkeln wirken die Farben nicht wirklich verändert oder gar verwaschen.

Unterhalb des Displays findet sich wenig überraschend der Bestandteil des Laptops, der für mich als hobbymäßigen Vielschreiber besonders wichtig ist: Die Tastatur. Gleich nachdem ich den Laptop von seiner Verpackung befreit hatte, begann ich mit dem Tippen – und erlebte die erste kleinere Enttäuschung. Plötzlich fühlten sich die Tasten anders an. Der Tastendruck endete anders als beim MacBook nicht mehr in dem zufriedenstellenden harten Anschlag, an den ich mich über die Jahre gewöhnt hatte. Stattdessen fühlte sich jede angeschlagene Taste seltsam abgefedert an. Auch der Hubweg von 1,6 Millimetern störte mich anfangs: Er fühlte sich schlicht zu lang an.

Ein neues Tippgefühl

Ich brauchte einige Tage, um mich an das neue Tippgefühl zu gewöhnen. Zuerst nahm ich die Tastatur deswegen als schwammig wahr und ertappte mich sogar dabei, mir das Keyboard des MacBooks zurückzuwünschen. Doch mit der Zeit fühlte sich das Schreiben auf dem ZenBook vertrauter an. Vorteile wie die angenehme Größe und der optimale Abstand der Tasten kamen stärker zum Tragen, je mehr ich auf dem Keyboard schrieb und Texte gingen mir schon bald schneller von der Hand als noch in den ersten Tagen.

Was mich hingegen bereits von Anfang an begeistern konnte, war das Trackpad: Es setzt auch ohne manuelle Anpassungen die Bewegungen meiner Finger nahezu perfekt in Mausbewegungen um, fühlt sich gut an und registriert Links- und Rechtsklick durchgehend fehlerfrei. Dazu hat Asus die optimale Größe gefunden: Es ist groß genug, um mit einem Zug ohne Probleme alle Ecken des Bildschirms zu erreichen, liegt beim Tippen aber trotzdem nicht störend im Weg. Leider sitzt der untere Abschnitt des Trackpads spürbar lockerer im Gehäuse als der Rest. Das fühlt sich nicht nur etwas unschön an, sondern kann unter Umständen sogar dazu führen, dass dieses schneller kaputtgeht.

Anschlüsse als Glaubensfrage

Das MacBook Pro von 2016 hat Anschlüsse an einem Laptop zu einer Glaubensfrage gemacht. Der radikale Schritt, alle Anschlüsse zu Gunsten von USB Type-C wegzulassen, stieß bei Medien und Kunden nicht nur auf Gegenliebe. Unter dem Deckmantel des Fortschritts habe Apple seinen Käufern Funktionen genommen, um sie ihnen durch Adapter teuer wieder zu verkaufen, lautete eine häufige Kritik am neuen Flaggschiff-Laptop aus Cupertino. Auf der anderen Seite wurden positive Eigenschaften wie die Vielseitigkeit des Anschlusses hervorgehoben.

USB Typ-C kann all das, wofür beim Vorgängermodell noch jeweils ein eigener Anschluss nötig war – und sogar noch mehr. Sein MacBook mit einem einzigen Kabel an einen Monitor anschließen und es gleichzeitig laden zu können fühlt sich schon sehr nach Zukunft an. Auch externe Grafikkarten, die mit einem Kabel verbunden werden können, hätten vor ein paar Jahren sicher die wenigsten für möglich gehalten.

Auch das Zenbook ist mit einem solchen zukunftssicheren Anschluss ausgestattet. Er teilt sich die linke Seite des Geräts mit dem Eingang für den Ladestecker, einem USB 3.0 Anschluss, einem HDMI-Port und der bei Laptops nach wie vor obligatorischen Klinkenbuchse. Auf der rechten Seite finden sich zwei USB 2.0 Anschlüsse – warum man diese 2017 unbedingt einbauen musste, bleibt mir ein Rätsel – und ein Steckplatz für SD-Karten. Vor allem Kreativen, die täglich mit vielen externen Geräten arbeiten, kommt diese Auswahl an Anschlüssen entgegen.

Vielseitigkeit als Stärke

Ohne einen einzigen Adapter einen Bildschirm anschließen, sein Smartphone aufladen, Bilder von einer SD-Karte importieren, Musik über Kopfhörer hören und das Gerät laden zu können, muss in der heutigen Zeit fast schon als Pluspunkt gegenüber manch anderen Modellen hervorgehoben werden. Bei der Jagd nach immer dünneren und leichteren Laptops scheinen viele Hersteller zu vergessen, dass nicht wenige Kunden ein paar Gramm Gewicht und ein paar Millimeter Dicke gegen den Komfort eintauschen würden, nicht ständig auf Adapter angewiesen zu sein.

Natürlich leistet Apple mit seinen aktuellen Laptops wichtige Pionier- und Entwicklungsarbeit. Die MacBooks werden sich – allein schon deshalb, weil der Apfel drauf ist – wieder gut verkaufen und damit die Nachfrage nach USB-C Geräten in die Höhe schnellen lassen. Apple lässt quasi im Alleingang einen neuen Markt entstehen, in den viele Hersteller bereit sind einzutreten. Festplatten, Kopfhörer, USB-Sticks – nach der Veröffentlichung des MacBooks im vergangenen Herbst versuchten sich immer mehr Firmen an kompatiblen Zubehör. Und das ist eine gute Entwicklung, schließlich treibt dies die Entwicklung eines besseren Standards voran, von dem in der Zukunft alle profitieren werden.

Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass es heute schlicht besser ist, eine größere Auswahl an Anschlüssen zu haben. Viele Geräte nutzen andere Standards und lassen sich deswegen nur per Adapter anschließen, was nicht nur umständlich, sondern auch teuer werden kann. Solange keine Mehrheit häufig genutzter Geräte auf USB Type-C setzt, ist eine größere Auswahl an Anschlüssen immer ein Vorteil.

Auf der zum Nutzer gewandten Seite des Laptops befinden sich die Lautsprecher. Asus ist für diese eine Kooperation mit dem us-amerikanischen Hersteller Harman/Kardon eingegangen, der sein Logo unterhalb der Tastatur platzieren durfte. Die Lautsprecher klingen gut, obwohl es ihnen aufgrund der Größe des Geräts deutlich an Bass fehlt. Auch die Webcam lässt sich in die Kategorie „gut“ einordnen. Sie verfügt über eine Auflösung von 1280×720 Pixeln und nimmt mit 30 Bildern in der Sekunde auf. Bei ausreichendem Licht ermöglicht diese Kombination eine ausreichende Video-Qualität; wird es etwas dunkler, versinkt das Bild leider schnell in einem Pixel-Sumpf. Für ein schnelles Skype-Gespräch reicht sie aber ohne Probleme aus.

Genug Kraft für tägliche Aufgaben

Bei der täglichen Nutzung des Zenbooks fällt schnell auf: Das Gerät wird nie wirklich leise. Selbst bei einfachen Aufgaben wie dem Surfen mit Firefox beginnt der Lüfter zu arbeiten. Er wird dabei zwar nie störend laut, bleibt aber trotzdem durchgehend als Hintergrundgeräusch wahrnehmbar. Nur äußerst selten schweigt dieser komplett. Dafür wird der Laptop selbst bei anspruchsvolleren Aufgaben nicht lauter als vergleichbare Modelle auch.

In meinen Zenbook verbaut Asus den Intel Core i7-7500U-Prozessor und 16 Gigabyte DDR4-Arbeitsspeicher. Für meine täglichen Aufgaben – vor allem Schreiben, Fotos bearbeiten, Surfen und Medienkonsum – sind diese Spezifikationen mehr als ausreichend. Auch mit aufwändigeren Aufgaben wie dem Bearbeiten von 1080p-Filmmaterial bekommt das Zenbook keine Probleme. 4k-Videos liegen hingegen ebenso außerhalb des Möglichen wie Gaming. Abgesehen von älteren Klassikern und wenig anspruchsvollen aktuellen Titeln in niedrigen Grafikeinstellungen laufen auf dem Zenbook keine Spiele.

Besonders viele von ihnen könnte man auf der 256 Gigabyte großen SSD-Festplatte ohnehin nicht unterbringen. Sie sorgt zwar für einen schnellen Start des Systems, könnte aber für viele Nutzer schnell zu klein werden. Wer viel mit Videodateien oder großen Mengen an Fotos arbeitet, wird wohl oder übel zur teureren Version mit 512 Gigabyte Speicherplatz greifen müssen.

Die Akkulaufzeit ist solide. 48 Wattstunden mögen auf dem Papier nicht nach allzu viel klingen, ermöglichen aber eine etwas mehr als durchschnittliche Laufzeit. Bei meiner oben beschriebenen Nutzung brachte mich das Zenbook meist ohne Probleme durch den Tag. Natürlich unterscheiden sich die Nutzungsszenarien eines jeden Kunden ebenso wie die daraus resultierenden Erwartungen an den Akku. Meinen Ansprüchen mag er genügen, andere werden die ein oder andere Wattstunde mehr vermissen, um mit einer Akkuladung über ihren Arbeitstag zu kommen.